SÜV STRATEGIE
Vom Versorgungsauftrag zum tragfähigen Betriebsmodell.
SÜV Strategie übersetzt regionale Versorgungsbedarfe in klare Patientenpfade, Aufgaben, Rollen sowie ein umsetzbares Personal- und Dienstmodell.
- Welche Leistungen soll der Standort übernehmen?
- Welche Kompetenzen werden dafür benötigt?
- Wie entsteht daraus ein tragfähiges Betriebs- und Personalmodell?
GRUNDLAGEN
Was ist eine sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung?
SÜVRegioklinikRegionales Gesundheitszentrum
Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen, kurz SÜV, verbinden stationäre, ambulante und pflegerische Versorgung an einem Standort.
Die neue Versorgungsform wurde im Zuge der Krankenhausreform gesetzlich verankert und ist in § 115g SGB V geregelt. Im Mittelpunkt stehen insbesondere planbare Leistungen der medizinischen Grundversorgung, beispielsweise aus der Inneren Medizin, Allgemeinmedizin, Geriatrie oder Chirurgie.
Je nach Bundesland, Träger und regionalem Versorgungskonzept werden vergleichbare Einrichtungen auch als Regionale Gesundheitszentren oder Regiokliniken bezeichnet.
SÜV schaffen damit eine neue Versorgungsstruktur zwischen klassischem Krankenhaus, ambulanter Medizin und regionaler Gesundheitsversorgung.
STRATEGISCHE BEDEUTUNG
Warum SÜV die Versorgung verändern
Die Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung passen immer weniger zu den tatsächlichen Versorgungsbedarfen vieler Regionen.
Fachkräftemangel, Krankenhausreform und Ambulantisierung verändern die Voraussetzungen. SÜV ermöglichen, Versorgung stärker vom regionalen Bedarf als von historisch gewachsenen Sektorengrenzen aus zu denken.
Regionale Versorgung sichern
SÜV können medizinische Grundversorgung an Standorten sichern, an denen klassische Krankenhausstrukturen nicht mehr tragen.
Sektorengrenzen überwinden
Ambulante, stationäre und pflegerische Leistungen werden entlang des tatsächlichen Patientenbedarfs verbunden.
Ressourcen gezielter einsetzen
Aufgaben und Kompetenzen werden passend zum Versorgungsauftrag organisiert.
Neue Versorgungsmodelle entwickeln
Neue Patientenpfade ermöglichen eine klare Aufgabenverteilung im interprofessionellen Team.
Damit wird die SÜV nicht nur zu einer neuen Organisationsform. Sie kann zum Ausgangspunkt für eine grundsätzlich neue Arbeitsteilung in der regionalen Gesundheitsversorgung werden.
ANFORDERUNGEN
Neue Versorgung braucht eine neue Aufgabenverteilung
Eine SÜV übernimmt weiterhin medizinische Aufgaben eines Versorgungsstandortes. Gleichzeitig verändert sich jedoch die klassische Personalstruktur.
Insbesondere dort, wo bisher Assistenzärztinnen und Assistenzärzte einen großen Teil der kontinuierlichen medizinischen Versorgung übernommen haben, entstehen neue organisatorische Fragen.
- Wer übernimmt medizinische Verlaufsaufgaben?
- Wer bereitet ärztliche Entscheidungen vor?
- Wer begleitet Patienten durch Aufnahme, Behandlung und Entlassung?
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, wie viele Stellen benötigt werden. Sondern welche Aufgaben anfallen, welche Kompetenzen dafür erforderlich sind und welche Berufsgruppe diese sinnvoll übernehmen kann.
PHYSICIAN ASSISTANTS
Warum Physician Assistants zur SÜV passen
Viele sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen entstehen an Standorten, an denen zukünftig weniger klassische ärztliche Weiterbildungsstrukturen vorhanden sein werden.
Damit sinkt häufig auch die Zahl der Assistenzärztinnen und Assistenzärzte, die bisher einen wesentlichen Teil der kontinuierlichen medizinischen Versorgung im Krankenhausalltag übernommen haben.
Die Aufgaben verschwinden jedoch nicht.
Physician Assistants können genau an dieser Schnittstelle eine wichtige Rolle übernehmen.
01 · Medizinische Delegation
Delegierbare ärztliche Tätigkeiten übernehmen
Physician Assistants sind akademisch qualifizierte medizinische Fachkräfte, die unter ärztlicher Delegation definierte medizinische Tätigkeiten übernehmen können.
So bleiben ärztliche Kapazitäten auf Tätigkeiten konzentriert, die ärztliche Entscheidungskompetenz erfordern.
02 · Kontinuität
Medizinische Kontinuität schaffen
Während ärztliche Präsenz in neuen Versorgungsmodellen stärker bedarfsorientiert organisiert werden kann, können Physician Assistants eine kontinuierliche medizinische Begleitung im Versorgungsprozess unterstützen.
Sie ersetzen keine Ärzte, sondern ermöglichen eine neue Aufgabenverteilung im ärztlich geführten Team.
03 · Patientensteuerung
Prozesse und Patientensteuerung verbessern
PAs können Schnittstellen im Behandlungsprozess übernehmen und die weiterführende Versorgung koordinieren.
So lassen sich Verantwortlichkeiten klären und Patientenpfade stabil organisieren.
Gerade in einer Versorgungsform, die bestehende Strukturen neu denkt, bietet der Physician Assistant die Möglichkeit, medizinische Kompetenz, Kontinuität und Prozessverantwortung neu zu organisieren.
SÜV STRATEGIE
Von der Berufsgruppe zum Betriebsmodell
Ein Physician Assistant allein schafft noch kein neues Versorgungsmodell.
Entscheidend ist, wie Aufgaben, Verantwortlichkeiten, ärztliche Delegation, Patientenpfade und Personalplanung miteinander verbunden werden.
Hier setzt SÜV Strategie an.
- 01
Versorgungsbedarf
- 02
Patientenpfad
- 03
Aufgaben
- 04
Kompetenzen
- 05
Rollen
- 06
Betriebs- und Personalmodell
Wir betrachten nicht zuerst vorhandene Stellen oder Berufsgruppen.
Ausgangspunkt ist der konkrete Versorgungsauftrag eines Standortes.
Daraus werden Patientenpfade und Aufgaben abgeleitet. Anschließend wird definiert, welche Kompetenzen für diese Aufgaben notwendig sind und welche Berufsgruppen sie sinnvoll übernehmen können.
So entsteht schrittweise ein Betriebs- und Personalmodell, das zum tatsächlichen Versorgungsauftrag des Standortes passt.
Versorgung zuerst.
Personal daraus ableiten.
Ihr Standort, Ihr Versorgungsauftrag, ein tragfähiges Modell.
Unverbindlicher Austausch zu Ausgangslage und nächsten Schritten.
ÜBER UNS
Wer hinter SÜV Strategie steht
PA-Expertise aus Versorgung, Implementierung und Recruiting
PA Jobs begleitet Krankenhäuser, Praxen und Gesundheitsunternehmen bei der Einführung und Weiterentwicklung des Berufsbildes Physician Assistant.
Unsere Erfahrung verbindet klinische Patientenversorgung, strategische Organisationsentwicklung, PA-Implementierung und spezialisiertes Recruiting.
Versorgung verstehen
Wir kennen klinische Abläufe und medizinische Prozesse nicht nur aus Konzeptpapieren, sondern aus der praktischen Patientenversorgung.
Strukturen entwickeln
Wir unterstützen Organisationen dabei, Aufgabenverteilung, Delegation, Teamarchitektur und die Rolle von Physician Assistants konkret zu entwickeln.
Personal gewinnen
Mit spezialisiertem Active Sourcing und Recruiting unterstützen wir bei der Besetzung neuer PA-Strukturen.

Hendrik Bollen
Physician Assistant · Gesundheitsökonom · Geschäftsführer The PA Company GmbH
Als Physician Assistant und Gesundheitsökonom verbindet Hendrik Bollen klinische Patientenversorgung mit strategischer Unternehmensentwicklung.
Heute berät er Krankenhäuser, Praxen und Gesundheitsunternehmen bei neuen Versorgungsmodellen und der Einführung von Physician Assistants.
UNSERE LEISTUNGEN
Vom Versorgungskonzept zur Umsetzung
Wir unterstützen Träger, Krankenhäuser und neue Versorgungsstandorte dort, wo aus strategischen Überlegungen konkrete Betriebsmodelle werden müssen.
Versorgungs- und Betriebsmodelle
Wir entwickeln aus dem regionalen Versorgungsauftrag konkrete Patientenpfade, Aufgabenstrukturen und organisatorische Betriebsmodelle.
Team- und Rollenmodelle
Wir definieren eine sinnvolle Aufgabenverteilung zwischen Ärzten, Physician Assistants, Pflege und weiteren beteiligten Berufsgruppen.
PA-Implementierung
Wir entwickeln konkrete Einsatzmodelle, Delegationsstrukturen, Verantwortlichkeiten und Prozesse für den Einsatz von Physician Assistants.
Recruiting
Wir unterstützen bei der gezielten Suche und Ansprache geeigneter Physician Assistants für neue und bestehende Versorgungsstrukturen.
Unverbindlicher Austausch zu Standort, Versorgungsauftrag und möglichem Betriebsmodell.

WHITEPAPER
Physician Assistants in sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen
Neue Versorgungsmodelle erfordern eine neue Aufgabenverteilung.
Für Träger, Geschäftsführungen und Projektleitungen: Das Whitepaper zeigt geeignete Aufgaben, Rollen und Voraussetzungen für die Einführung von Physician Assistants in SÜV.
SÜV Strategie Update
Entwicklungen rund um neue Versorgungsmodelle verfolgen
Regulatorische Entwicklungen, Betriebsmodelle und Praxisbeispiele – kompakt und mit Blick auf die Umsetzung.
Neue Versorgung braucht neue Betriebsmodelle.
Sie entwickeln eine SÜV, Regioklinik oder eine vergleichbare Versorgungsstruktur?
Wir übersetzen Versorgungsauftrag, Patientenpfade und Kompetenzen in ein umsetzbares Betriebs- und Personalmodell.